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Tour #163845: Breitenbergrunde über dem Wolfgangsee

Kategorie: Mountainbike
Österreich » Salzburg » Salzkammergut » St. Gilgen

Auffahrt im Bereich der Hofwandalm

Im Salzkammergut, ca. 30 km östlich von Salzburg gelegen, lässt sich prima Bergradlfahren. Recht ungewohnt für Österreich sind wir an keinem Schild vorbeigekommen, das das Radfahren verbietet. Im Gegenteil: ein Großteil der Runde ist sogar als MTB-Strecke ausgewiesen. Aber nicht so wie auf dem danebenliegenden Zwölferhorn, das sogar mit einer Seilbahn von St. Gilgen aus erreichbar ist, ist man auf dem Breitenberg alleine. Wir sind mit keinem einzigen Wanderer oder MTB-ler zusammengekommen. Alleine auf einem aussichtsreichen Gipfel, das ist schon was wert!

Wir sind in der Nähe des Gasthauses Gamsjaga (B 158) gestartet. Die zunächst geteerte, mit einem Schranken versperrte Auffahrt beginnt in Brunn. Viele Wegweiser machen auch ohne GPS die Orientierung einfach. Überwiegend im Wald fährt man höher, teilweise aber auch wieder leicht fallend zur Nordseite des Breitenberges. An einigen Stellen hat man bereits einen schönen Blick runter zum Wolfgangsee. Erst auf den letzten 150 Hm wird die Sicht freier. Die letzten 60 Hm gehen steil auf einer Traktorspur über eine Wiese aufwärts, zum Schluss auf einem Singeltrail, der evtl. Rad schieben verlangt. Ein schön angelegter Rastplatz neben dem Gipfel ist der ideale Aussichtsplatz nach St. Wolfgang, zum gegenüberliegenden Schafberg und nach Süden in die Osterhorngruppe.

Die Abfahrt führte uns auf dem Anstiegsweg runter bis WP Abzw.03. Ein „Verhauer“ wurde gelöscht. Beim Abzweig rechts runter, ein Wegstück wird im Moment neu angelegt, war bei uns arg lehmig und dann schottrig. Ist der Zinkenbach erreicht, rollt es gemütlich in der Schlucht bis zu ihrem Ausgang in Abersee. Unmittelbar vorher noch ein schöner fotogener Wasserfall in einer engen Schlucht. Nach Einkehr im GH Zinkenbachmühle ging's zurück zum Auto.

Bis auf den Gipfelanstieg, den man auch zu Fuß bewältigen könnte, bewegt man sich ausschließlich auf breiten, nicht zu steilen bequemen Forststraßen

Eine wichtige Anmerkung zum Schluss: wir sind an keiner bewirtschafteten Alm vorbeigekommen, also Brotzeit (auf österr. Jause) selbst mitnehmen. Aber die Breitenbergalm kurz unter dem Gipfel sieht so aus, als ob man evtl. am Wochenende etwas bekommen könnte.

 

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