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Tour #107877: Dolomiti-Transalp 2012 - Etappe 3/8

Kategorie: Transalp
Italien » Trentino-Südtirol » Wiptal » Bozen

Die Zeitangabe stimmt annähernd auch mit dem Bike

Unser jährliches Vorhaben 2012 - Etappe 3

Kurzbeschreibung:

Strecke: ca. 65 km
Höhenmeter: ca. 2000 m
Fahrzeit: ca. 6:30 h (netto)
Zeitbedarf: ca. 9:30 h (brutto)

- St. Jakob im Pfitsch (Etappenstart)
- Fußendrass
- Pfunderer Joch
- Pfundres
- Vintl
- Ehrenburg
- St. Lorenzen
- Enneberg-Pfarre (Etappenziel, eigentlich St. Vigil)

Eine sehr anstrengende Etappe, die Ausdauer, Technik vor allem aber Bergsteigerfähigkeiten erfordert. Ein starker Anstieg auf Schotter und Fels, eine stark verblockte Abfahrt. Zwischendrin schöne und lange Passagen. Zum Schluss ein leichter, aber andauernder Anstieg auf Asphalt mit anschließender Zieleinfahrt bergab. Der Anstieg am Anfang ist nur bedingt fahrbar, es muss viel geschoben werden. Ausdauer, Übung, Trittsicherheit und Durchhaltevermögen sind diesmal nötig.

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Startpunkt unserer dritten Etappe ist die Ortsmitte von St. Jakob im Pfitsch. Im Normalfall habt Ihr dort wieder übernachtet, da Ihr unserem Track 2 gefolgt oder aber irgendwie anders nach St. Jakob gelangt seid.

Von St. Jakob aus folgen wir der Straße nach Fußendrass. Dort gibt es nur einen Abzweig nach links, dem wir zum Aufstieg über das Pfunderer Joch folgen. Nach ca. 150 Hm wird es steil mit Steigungen bis zu 22 %. Fahren kann man hier nur noch mit Übung und mächtigen Oberschenkeln. Diesem Weg müssen wir leider lange folgen, manchmal fahrend, überwiegend aber schiebend. Landschaftlich ein Genuß und je näher wir der Baumgrenze wir kommen, desto besser wird die Aussicht. Wir überschreiten das Pfunderer Joch bei 2568 m und stehen vor dem ersten Schneefeld, welches das ganze Jahr über dort verbleiben soll. Links vorbei folgen wir dem Weg ins Tal und queren dabei noch das ein oder andere weitere Schneefeld, bis schließlich der Weg zu einem Singletrail wird. Je weiter wir ins Tal kommen, desto mehr Geröll liegt im Weg. Hier kommen die technisch versierten Fahrer voll auf ihre Kosten. Ende des Trails ist eine Weide, die zur Weitenbergalm gehört, an welcher eine Pause dringend angesagt ist. Gestärkt folgen wir dem gut ausgebauten Weg nach Pfunders und weiter bis nach Vintl. Wir queren das Tal und fahren in Richtung Osten nach Ehrenburg. Durch eine wunderschöne südtiroler Landschaft erreichen wir St. Lorenzen (eigentlich nur das Gewerbegebiet), dem Beginn des letzten Anstiegs. Über die gut ausgebaute Asphaltstraße kurbeln wir uns nach oben. Durch zahlreiche Örtchen führt uns der Weg in Richtung St. Vigil, wobei unsere Etappe wegen eines Gewitters in Enneberg-Pfarre sehr plötzlich endete.

Ich hoffe, Ihr hattet (trotz starken Anstiegs) Spaß.

CD

 

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