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Tocht #106162: Lunz am See - Dürrenstein - Ybbstaler Hütte - Lechner Graben

Categorie: Wandelen
Austria » Niederösterreich » Ötscher » Scheibbs

Unmittelbar bei der Taverne Seehof (N47 51 16.2 E15 04 02.4) beginnt der durchwegs sehr gut beschilderte Wanderweg auf den Dürrenstein. Die Strecke ist mit 7 Stunden (Wir: 07:25 h) angegeben.

Zuerst folgen wir der Straße zum Schloss. Am Schloss geht es vorbei und die Allee entlang. Wir kommen auf eine Forststraße und folgen dieser bis zur Abzweigung Weg Nr. 27. Wir folgen dem Weg durch das Seetal hinauf bis zum Mittersee.

Der Mittersee lädt ein zu einer kurzen Pause. Die Enten am See sind sehr schöne Motive und die Kulisse ist wunderschön.

Weiter geht es der Forststraße entlang (derzeit sind Waldarbeiten im Gange und von Zeit zu Zeit fährt ein großer Laster mit Baumstämmen Richtung Tal). Der Weg steigt stetig an und am Ende des Tals hören wir zuerst, und dann sehen wir den Ludwigfall.

Weiter geht es zum Obersee, der von der Forststraße aus, gar nicht so beeindruckend aussieht. Der weitere Weg zum Leonhardkreuz erweist sich als ganz schön schwierig: Steil und aufgrund der Schlägerungen etwas versteckt, geht es den steilen Berg hinauf. Ein Stück des Wanderweges ist gesperrt aber mit einer Umleitung ausgeschildert. Ein weiterer Teil ist generell gesperrt. Doch wir ignorieren die Sperre, weil wir diesen Teil der Forststraße nach wenigen hundert Metern wieder verlassen.

Doch dann auf der Herrenalm ist das überstanden und wir machen eine ausgibige Rast mit einer Jause. Bei schönstem Wetter überqueren wir die Herrenalm Richtung Kleiner Dürrsenstein und beginnen Schritt für Schritt den Aufstieg auf den Großen Dürrenstein.

Etwa 50 Meter unterhalb des Gipfels beginnt es zu hageln. Daumengroße Stücke fallen vom Himmel, dann wird es schwarz. Blitz und Donner kommen innerhalb von Sekunden und wir versinken im Gewitter.

Jetzt ist der Gipfel unerreichbar geworden. Die Blitze machen uns Angst und wir verstecken uns eine Weile unter den Latschen. Doch das hilft nicht und wir werden immer nasser. Wir entschließen uns zum Weitergehen und versinken zwischen den Steinen im Hagel und Wasser. Unser Ziel ist und war die Ybbstaler Hütte.

Bisher war der Weg einfach und klar, doch jetzt gabelt er sich. Wir schauen nicht genau und uns sitzt das Gewitter im Nacken. Wir halten uns rechts (falsch!). Links wäre die Wegnummer gestanden - warum haben wir das gemacht?!

Jetzt führt kein direkter Weg mehr zurück. So gehen wir mit Hilfe des Navis quer Feld ein und treffen endlich den Wanderweg wieder. Das Gewitter hat etwas nachgelassen und die Blitze schlagen nicht mehr in unmittelbarer Nähe ein. Jetzt kommen wir zur Jagdhütte.

Doch die ist für uns keine Zuflucht. Unter dem Dach stehen die Kühe und schützen sich! So gehen wir weiter. Und kommen Stück für Stück der Ybbstaler Hütte näher.

Inmitten einer unwirklichen Landschaft, umringt von umgefallenen Bäumen steht die Hütte. Wir gehen hinein und sehen, dass sehr viele Wanderer die Hütte als Zuflucht ausgewählt haben.

Wir ziehen unsere nassen Sachen aus und gehen (kalt) duschen. Eine heiße Nudelsuppe, ein Wurstbrot und Ziegenkäse; dazu Radler, Radler und Radler. So viel Durst haben wir!

Das Schlafen im Matzratzenlager funktioniert tadellos. Alle sind müde vom Gewitter und schlafen wie die Murmeltiere.

Am nächsten Morgen wecken uns die Kinder (Aufstieg über das Steinbach) von anderen Wanderern gegen 06:00 Uhr. Unsere Sachen sind trocken geworden (bis auf die Schuhe). Wir frühstücken und machen uns auf den Weg.

Der Aufstieg zum Abstieg durch den Lecher Graben zieht sich dahin. Doch die nebelige Landschaft hat etwas mysthisches! In den aufsteigenden Dunst- und Nebelschwaden beginnen wir mit dem Abstieg.

Nach ca. 3 1/2 Stunden sind wir im Tal und folgen der Forststraße Richtung Seekopf. Nach insgesamt 05:11 h sind wir wieder beim Ausgangspunkt.

 

Kaart en hoogteprofiel van de tocht

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