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Tour #166479: Halde Schwerin

Kategorie: Fahrrad Touring
Deutschland » NRW Ruhrgebiet » Ruhrgebiet » Ruhrgebiet

Ich war in Schwerin. Nein, nicht in Norddeutschland, sondern im Ortsteil von Castrop-Rauxel. Dort gab es bis 1967 eine gleichnamige Zeche. Und wo eine Zeche ist gibt es meistens eine Halde. Die Bergehalde besitzt eine große Sonnenuhr, einen Wassertempel und einen Landschaftsbalkon. Der höchste Punkt liegt bei 151 m über Null. Da die Umgebung eine Höhe von 33 m aufweist, heißt es 118 m hochfahren.
Die Halde wesentlich prägend ist jedoch das »Geokreuz«, das exakt in die Haupthimmelsrichtungen ausgerichtete Treppenanstiege auf den Gipfel darstellt. Die Materialien der Treppen bilden die Industrieachse (im Westen Stahlbrammen, im Osten die daraus hergestellten Eisenbahnschienen) und die Naturachse (im Süden Holz und im Norden hölzerne Eisenbahnschwellen). Die Achsen kreuzen sich im Mittelpunkt der großen Sonnenuhr von Jan Bormann. Diese besteht aus 24 Edelstahlrohren die eine Höhe von 10 Metern haben, aufgestellt in einem Kreis mit dem Durchmesser von 16,5 m. Ausnahme bildet der schräge Polstab exakt im Norden auf 12 Uhr, dessen Vertikale deutlich höher ist. Mithilfe der Sonnenuhr lässt sich die Wahre Ortszeit bestimmen.
Der oberste Gipfelbereich ist frei von Baumbewuchs und ermöglicht einen guten Blick über das Umland. Die Sicht reicht auf Dortmund mit dem Florianturm und dem Sauerland im Hintergrund.
Auf dem Rückweg bin ich noch am Schloss Bladenhorst vorbeigekommen, ist in privater Hand, und nur von außen an zu sehen.
 

Tour Galerie

Tour Karte und Höhenprofil

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