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Tour #165689: Höhenglücksteig

Kategorie: Klettersteig
Deutschland » Bayern » Fränkische Alb, Oberpfalz » Amberg-Sulzbach

Höhenglücksteig, Teil1

Höhenglücksteig

Als Parkplatz gibt es mehrere Möglichkeiten Wanderparkplatz Gaststätte Goldener Hirsch, Parkplatz Hirschbach Talstraße und Parkplatz unterhalb des Freibades von Hirschbach.

Ausrüstung: Komplettes Klettersteigset mit Helm und Kletterhandschuhen, wer die Wittmannschikane mitnimmt dem würde ich auch ne Rastschlinge empfehlen um mal wieder kurz Kraft zu schöpfen :-)) 

Einkehr in Hirschbach mehrere Möglichkeiten

Zeitaufwand: ich würde so ca. 3-3,5 Stunden sagen je nachdem wieviel Begängnis am Steig ist.

Ich muss vorher sagen der Höhenglücksteig war bis jetzt für mich der schönste und schwierigste Klettersteig den ich gemacht habe. Habe erst Mitte dieses Jahres mit Klettersteig gehen begonnen und ich muß sagen es mach mir Riesenfreude. Ich werde von mal zu mal sicherer.

Der erste Teil des Höhenglücksteiges ist auch der längste und hat mit der Wittmannschikane am Ende für mich auch die schwierigste Stelle des gesamten Klettersteiges. Bei der Wittmannschikane benötigt es verdammt viel Armkraft, weil fast keine natürlichen Tritte vorhanden sind und der Fels auch sehr glatt ist. Eine Rastschlinge würde ich hier dringend empfehlen. Die Wittmannschikane kann auch umgangen werden.

Der Einstieg des Höhenglücksteiges befindet sich links neben der Ferrate Bambini am ersten Felsen zwei Einstiegsvarianten möglich. Danach beginnt der erste Teil die Echo Wand Schwierigkeit hier B-C. Der zweite Abschnitt des ersten Teils heißt Hollederer Brückl Schwierigkeit hier B-C vereinzelt D wir überquerren auch eine kleine Holzbrücke. Danach folgt der dritte Abschnitt die Wittmannschikane diese kann auch umgangen werden Schwierigkeit hier B-D vereinzelt E.

Nun gehen wir zum zweiten Teil über der sich in die Teilabschnitte Petrus Brettl, Hirschbach Kanzel und Frankenkammer unterteilt. Die Schwierigkeit liegt hier bei B-C.

Der dritte Abschnitt ist wieder schwieriger und mit der Schwierigkeit C-D einzustufen.

Fazit ein wunderschöner Klettersteig der mir einiges an Kraft und Ausdauer abgefordert hat die schwierigste Stelle für mich die Wittmannschikane. Also wer in der Nähe ist unbedingt machen meine volle Empfehlung. 

Originalbeschreibung des Höhenglücksteiges ist eine Kopie von https://www.via-ferrata.de/klettersteige/topo/hoehengluecksteig

Zustieg zum Höhenglücksteig

Über die B14 bis zur Ausfahrt Neuhaus a.d.Pegnitz, dann über den Kreisverkehr und danach rechts Richtung Hegendorf. Von Hegendorf weiter nach rechts weg Richtung Neutras und auf halber Strecke auf einem großen Wanderparkplatz parken. Von dort den mit roten Punkten auf weißen Grund ausgeschilderten Markierungen bis zum Einstieg vom Höhenglücksteig folgen. (Gehzeit: ca. 15 Minuten). Rechts vom Einstieg des Höhenglücksteigs befindet sich direkt die Via Ferrata Bambini und wenn man vom Einstiegskamin noch weiter links um das Felsenband herum läuft kommt man zur Via Ferrata Piccoli (die man beide mit wenig Zeitaufwand in die Tour “integrieren” kann!)

1. Teil Höhenglücksteig 

Der Höhenglücksteig beginnt an der SW-Seite des Schwarzen Brandes und führt an mehreren Felswanden abwechslungsreich hinauf und hinab um den Schwarzen Brand herum mit schönen Ausblicken (Burg Hohenstein im Nordwesten). Auf dem freistehenden, mit kleinem Kreuz geschmückten Luginsland, auch Kreuzfelsen genannt, lohnt sich eine Gipfelrast.

Der 1. Teil des Höhenglückssteig ist nach folgenden Abschnitten benannt: a) Einstieg und Kamin (hier gibt es seit 2014 eine sehr schwere Alternativ knackiger Herzog (E) b) kurzes Band c) Neutras-Brettl d) Heuchlinger Blick e) Echowand f) Pfeffer-Brettl g) Scharfes Eck h) Hollederer Bruckl i) im Winkl j) Schwierige Teilstuck (Wittmann Brettl (D/E)) k) Quergang l) “Hupfer” m) Lug ins Land

2. Teil Höhenglücksteig 

Der zweite Teil ist deutlich kürzer und weniger anspruchsvoll als der erste Teil. Nun gelangt man an der Nordseite an das Petrusbrettl, dem zweiten Teil des Steiges. Man quert in 20 m Höhe eine senkrechte Wand, davor befindet sich der freistehende Petrus (Felsturm). Dann geht es durch einen höhlenartigen Kamin, die “Frankenkammer” (auch Mauseloch genannt) hinab.

Der 2. Teil des Höhenglücksteig ist nach folgenden Abschnitten benannt: a) Petrus-Brettl b) Hirschbacher-Kanzel c) Kamin d) Frankenkammer e) Garstner Weg (Wander-Weg zum 3. Teil)

3. Teil Höhenglückssteig 

Der dritte Teil ist in seiner Gänze der anspruchsvollste Teil. Nach wenigen Metern auf einem Wanderweg gelangt man schließlich zum dritten Teilabschnitt vom Hohenglucksteig, der viel Kraft, Ausdauer und Trittsicherheit erfordert. Über der glatten Ausstiegswand befinden sich mehrere Sicherungshaken für eine eventuelle Seilsicherung von oben. Auf der Aussichtsplattform mit Blick zum Prellstein endet die ca. 2,5-stundige Kletterpartie.

Abstieg Höhenglücksteig

Vom Ausstieg beim 3.Teil wieder auf dem Waldweg am Mauseloch vorbei hinunter bis zur bereits sichtbaren Bergwachthütte. Hier dem Weg linker Hand folgend unterhalb der Felswände vom 2. und 1.Teil zurück zu den Tafeln beim Einstieg und von dort aus auf bekanntem Wege zurück zum Parkplatz. (Gehzeit ca. 25 Minuten)

 

Viel Spaß wünscht euch der Jenser :-))

 

Tour Galerie

Tour Karte und Höhenprofil

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