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Tour #163544: Abenteuertour südlich von Maastricht

Kategorie: Wandern
Niederlande » Limburg » Limburg » Süd Maastricht

Fort Sint Pieter

Abenteuertour südlich von Maastricht

Highlights: Fort Sint Pietersberg – Bunkeranlage Nato HQ 1954 - 92 – Kasteel Neercanne – Wassermühle Smokkelmoolen – Albert Kanal Uferweg -  Aussichtspunkte auf dem Hangweg – Steilwände und Höhlen im Sedimentgestein – Steele, vermutlich Grenzmarkierung v. 1843 auf 51° N – Duivelsgrott – Mergelgrube D`n Observant – Maasuferweg - uvm.

Eine abenteuerliche Tour südlich von Maastricht im Grenzgebiet NL / Be - die dem Auge viel zu bieten hat. Brauchbare Wegmarkierungen sind rar und man ist auf dieser Tour auf ein GPS Gerät angewiesen, außerdem ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.

Tour und Track beginnen auf dem Parkplatz am Fort, von dort die Treppe hinauf und das Fort halb umrunden, dort treffen wir auf den „Pieterpad“ dem wir folgen.

Schon nach ca. 500m verlassen wir den „Pieterpad“ und wandern nun GPS geführt über Waldpfade und später Feldwege bis zu einer Straße, hier nach rechts und nach ca. 50m nach links und folgen ab jetzt dem „Jezuitenpad“ (orangenes Kreuz)

Nach ca. 500m kommen wir in den Wald, dort befindet sich eine mächtige Mergelwand und eingebaut als Bunkeranlage das ehemalige Nato Hauptquartier, welches dort von 1954-92 residierte. (s. Link)

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/region/ehemaliger-nato-bunker-jetzt-fuer-besucher-geoeffnet-1.832776

Weiter geht’s, zum nächsten Highlight, dem Kasteel „Neercanne“ – einst die Residenz des Gouverneurs von Maastricht, heute eine Eventhotel. (s. Link)

https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Neercanne

Anschließend wandern wir über das Gelände des Hotels, durch das Eingangsportal hinaus und dann die Treppe links hinab zur Straße und dann weiter in Richtung Ortschaft.

Am Ortsanfang nach links in Richtung „Smokkelmoolen“ und dann weiter über den „Molenpad“ – wir kommen vorbei an Kuhweiden und den Gärten der Dorfbewohner, queren eine Straße und erreichen anschließend eine zweite, hier nach rechts hinab zum Ufer des Albert Kanals.

Nach ca. 1Km am Ufer entlang, führt ein unscheinbarer Pfad nach links durch das Buschwerk steil nach oben, diesen Pfad müssen wir bewältigen, glücklicherweise hilft ein Handseil beim Anstieg.

Am Ende des Seils treffen wir auf einen Pfad, der uns abenteuerlich am Steilhang entlang führt. Auf der folgenden Passage ist Trittsicherheit erforderlich, an zwei Stellen kommt man der Steilkante sehr nahe und hat auch kein schützendes Buschwerk neben sich, der Rest des Weges verläuft mühselig, aber sicher durch den  Krüppeleichenwald. Spektakuläre Ausblicke auf den Albert Kanal und später auf die Schleusen und Maas belohnen die Mühe.

(Wer Probleme am Steilhangweg hat, kann den Aufstieg bis zum oberen Ende machen und oben gefahrlos über einen Wiesen- und Waldweg gehen, bis er zum letzten Aussichtspunkt gelangt, um die Aussicht zu genießen.)

Nach dem Genuss der letzten Aussicht geht’s nun parallel zum Fluss über den Höhenrücken (Tier de Caster) durch den Wald und am Feldrand entlang, bis wir in einen dichten Laubwald eintauchen, hier treffen wir auf mächtige Mergelsteilwände mit Höhlen, die beim Abbau des Mergels entstanden sind.

Über teils steile Anstiege nähern wir uns dem Plateau des „Pietersberges“ und treffen hier im Dickicht auf eine Steele mit der Aufschrift 1843 / N 51° -  vermutlich eine Grenzmarkierung, denn, die Steele steht genau auf der Grenze zwischen Be / NL - mein GPS Gerät zeigte  übrigens N50°48`` an, na und, so akkurat war die Ortsbestimmung im Jahre 1843 wohl noch noch nicht.

Anschließend nur noch wenige Meter über die schmalen Pfade, und wir treffen auf einen breiten Wanderweg, dem wir nach links folgen, jetzt wandern wir entspannt auf einer Höhe bis zur „Duiwelsgrott“ und dann über Gras weiter ostwärts und anschließend in Serpentinen abwärts zur Grube, wo im Tagebau Mergel abgebaut wird. Hier befindet sich auf dem Werksgelände eine Aussichtsplatform, ein Blick in die Grube lohnt allemal, außerdem ist ein Lokal vor Ort, welches allerdings nicht täglich geöffnet hat.

Nach der Grubenbesichtigung die Betonpiste hinab zur Maas und dann über den Uferweg gen Norden, nach ca. 1Km nach links in Serpentinen die Asphaltstraße hinauf zum Restaurant „Slavante“ – eine gute Gelegenheit zur Einkehr.

Nach der Einkehr die Treppen hoch und dann über Wald- und Wiesenwege - mit Blick auf Maastricht - zurück zum Parkplatz, das Ausflugslokal dort bietet sich als Schlusseinkehr an.

Kreiert hat diese Tour Mr. Pfade, mehr Informationen unter diesem Link  https://www.outdooractive.com/de/wanderung/abenteuertour-maastricht/105443963/

Meine Version ist leicht modifiziert und gekürzt, hat jedoch nichts an Attraktivität verloren.

Anfahrt /Navigationsgerät:  6212 Maastricht, Luikerweg 71 (Parkplatz direkt am Fort) – Provinz Limburg, NL - Koordinaten N 50,83612°  E 5,68531° (Parkplatz ist kostenpflichtig)

 

Tour Galerie

Tour Karte und Höhenprofil

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